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Kinder - Störungsbilder

Sl-Störung/Entwicklungsverzögerung

Bei einem Kind mit SI-Störung oder Entwicklungsverzögerung sind ein oder mehrere Bereichen noch nicht altersgemäß entwickelt. Bei der Entwicklung ist es wichtig, dass die Sinnesorgane (fühlen, hören, sehen, schmecken und riechen, aber auch das Gleichgewichtsorgan) gut funktionieren, da sich die Bewegungen (Motorik) abhängig von den Reizen, die ein Kind über die Sinnesorgane wahrnimmt, entwickeln.

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Reizverarbeitungsstörung

Das Kind bekommt ständig Reize aus seiner Umwelt. Diese Reize liegen u.a. im Bereich des Taktilen (fühlen), des Vestibulären (Gleichgewicht) und des Propriozeptiven (eigene Körperwahrnehmung). Viele Kinder haben Probleme mit der Wahrnehmung (Reize kommen zu stark oder zu schwach an) und/oder der Verarbeitung dieser Reize (die Reize können z.B. nicht richtig gefiltert werden) in einem oder mehreren Bereichen.

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ADS: Aufmerksamkeits-Defizit Syndrom

ADS ist eine Störung, die bei Kindern unter 7 Jahren auftritt. Die Symptome sind Aufmerksamkeitsdefizite, Impulsivität und oft auch Hyperaktivät (ADHS), die nicht zum Entwicklungsniveau des Kindes passen. Kennzeichen hierfür sind u.a. Bewegungsunruhe, leichte Ablenkbarkeit, Probleme mit dem Folgen von Aufforderungen, Probleme ruhig und ausdauernd zu spielen, nicht warten können, viel sprechen, andere bei anderen Beschäftigungen stören etc. . Ein Synonym für ADS ist HKS (hyperkinethisches Syndrom).

Konzentration/Ausdauer/Aufmerksamkeit

Viele Kinder haben Probleme, sich für längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren und lassen sich schnell ablenken. Das Interesse von Kindern mit Problemen in diesen Bereichen hält meistens nur kurz an, wodurch ausdauernd spielen schwierig wird. Oft vorkommende Ursachen für diese Probleme sind Reizverarbeitungsprobleme und AD(H)S.

Verhaltensgestörte Kinder

Verhaltensgestörte Kinder zeigen ein Verhalten, dass nicht zum Alter und Entwicklungsstand des Kindes passt. Solch ein Verhalten kann zu Problemen in der Familie, der Schule und im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen führen. Ein Beispiel für Verhaltensstörungen ist Aggressivität.

Grobmotorik

Hierbei handelt es sich um die "groben" Bewegungen des Körpers. Probleme hierbei können in der Planung und der Koordination von Bewegungen liegen, die das Kind ungeschickt erscheinen lassen. Auch die Körperhaltung (schlapp oder verkrampft) hat einen großen Einfluß auf die Grobmotorik und ist Bestandteil dieser.

Aphallische Kinder

Hierzu zählt man Kinder, die als Folge eines Gehirnschadens im Wachkoma liegen. Dies ist ein Zustand von "wacher Bewusstlosigkeit". Die Ursache eines Gehirnschadens kann unterschiedlich sein. Er kann sowohl angeboren, als auch durch einen Unfall verursacht worden sein.

Feinmotorik

IMG 4441 640x480Hierbei handelt es sich um Bewegungen in der Hand und den Fingern. Oft vorkommende Probleme bei der Feinmotorik sind Stifthaltung, Kraftdosierung (zu festes Drücken mit dem Stift), Schriftbild (unleserliche Schrift) und die Zusammenarbeit beider Hände (bilaterales Arbeiten, Hand-Hand-Koordination).

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Geistige Behinderung

Die Ursache für eine geistige Behinderung bei einem Kind kann unterschiedlich sein (z.B. Probleme während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach). Kinder mit einer geistigen Behinderung können sich langsamer entwickeln und unter Umständen auch nur einen geringen Entwicklungsstand erreichen.

Rheuma

Rheuma ist ein Oberbegriff für akute und chronisch entzündete Erkrankunken des Körpers, hauptsächlich gekennzeichnet durch Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.

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Teilleistungsstörung

Hierbei handelt es sich um Störungen in Schulleistungen. Viel vorkommende Störungen sind LRS und Dyskalkulie.
LRS: Lese-Rechtschreib-Schwäche; Dyskalkulie: Verminderte Fähigkeit im Rechnen, gestörtes Zahlenverständnis.